| Meditation |  |
Was ist Meditation Im mittelalterlichen Christentum wurden die „geistlichen Übungen“ meditatio (gegenständliche Betrachtung) und contemplatio (gegenstandfreie Anschauung, Kontemplation) zur Sammlung des Geistes überliefert. Besonders in den mystischen Traditionen sollte damit der Verstand und das Denken zur Ruhe kommen, um den „einen Urgrund“ freizulegen, den immerwährenden Geist, der in jedem Menschen wohnt. Somit ist Meditation nichts, was grundlegend festgelegt ist durch Formen und Techniken, sondern ein wirkliches Eintreten in das ewige und immerwährende vorhandene Sein, in den Urgrund Gottes und somit in unsere wahre Echtheit. Durch das Eintreten in den Ursprung können wir Erwachen. Meditation ist nicht Konzentration, die sich auf etwas Bestimmtes hin ausrichtet und damit alles andere ausschließt, sondern eine Form von grenzenloser Erfahrung von Wahrnehmung und Ausdehnung von Bewusstsein, welches über das Alltägliche hinausgeht. Sie ermöglicht uns in tiefer Verbindung mit uns zu sein und schafft somit einen transpersonalen Raum aus dem mit der Zeit immer mehr Klarheit, Gelassenheit, Mitgefühl und Akzeptanz entstehen und einen inneren Frieden mit dem was im gegenwärtigen Moment ist. Dadurch befinden wir uns auf dem Weg der Transformation und Heilung und schaffen eine bessere Beziehung zu uns und andere, was wesentlich ist für ein verständnisvolleres Miteinander.
Durch die Meditation werden wir selbst zum Wesentlichen und erkennen, dass alles was wir für wichtig und wesentlich halten jenseits von uns existiert. Wir erwachen aus unseren linearen Vorstellungen, Zwängen und Ängsten und können somit anfangen wach und präsent zu sein, was zur Folge hat dass sich unser Blickwinkel positiv verändert.Meditation beginnt mit der Körperwahrnehmung! Sie ist zentral und führt uns über den Körper hinaus. Durch die Tiefe, in der wir eintauchen erfahren wir den Körper, unsere Gefühle und Bedürfnisse. Eine Erfahrung, die den Zugang zur Meditation erst öffnet.

Meditation ist das höchste Erblühen (Osho)

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