Schamanismus
Schamanische Wege
Heilung geschieht außerhalb von dem, was unsere Augen sehen
Wir sind eingebettet in einem großen Weltennetz, in dem materielles und immaterielles Leben existiert - nichts, aber auch gar nichts ist je davon getrennt. Alles ist mit allem verbunden und der Mensch darin, als ein aktiver Teil, ist Ausdruck der Schöpfung.
Was ist Schamanismus?
Schamanismus zählt zu den ältesten Heilmethoden (ca.40.000 Jahre) und gewinnt in unserer modernen Welt immer mehr an Anerkennung und Bedeutung in Heilung und Therapie.
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Seit Jahrtausenden nutzen Menschen aus verschiedenen Kulturen die Verbindung zu den geistigen Welten für Fragen des alltäglichen Lebens, Heilungszwecken und Problemlösungen. Dazu reisen sie in einem veränderten Bewusstseinszustand in die Nichtalltägliche Wirklichkeit, um in Kontakt zu treten mit ihren Verbündeten, ihren Lehrern, Hilfsgeistern und Krafttieren. Unterschiedliche Medien wie Trommel, Tanz, Gebet, Rassel, Räucherwerk und Gesang unterstützen den Reisenden auf seinem Weg in die Anderswelten, jedoch kann das kulturell unterschiedlich sein. Die mitgebrachten Antworten sollen dem Einzelnen oder der Gemeinschaft helfen, das gestörte Gleichgewicht zwischen Mensch und Kosmos wieder herzustellen und in den Alltag zu integrieren.
Schamanismus ist keine Religion, sondern ein lebendiger Weg, der unsere spirituelle Entwicklung fördert, uns über die Grenzen hinausführt, weg von einer eindimensionalen Welt ohne Mystik und Geheimnis.
Er öffnet einen Zugang zu unserer Intuition und Kraft. Schamanismus ist schöpferisches Leben. Er zeigt uns Wege und Möglichkeiten, wie wir unserem Leben eine tiefe innere Bedeutung geben können und wie wir zurück finden zu unseren ureigensten Wurzeln.
Auf diesem Weg bin ich selbst Wanderin und Seherin, reise zwischen den Welten. Ein Weg, der schon in der Kindheit begonnen hat.
Heilung bedeutet für mich: sich mit sich selbst auszusöhnen, um eins zu werden mit dem Leben und im Einklang mit der Schöpfung zu leben. Durch diese Erfahrung können wir alles andere wertschätzen, respektieren, achten und in Frieden sein.
Was sind Schamanen?
Schamaninen und Schamanen haben gleichermaßen vielfältige wie unterschiedliche Aufgaben und Rollen, abhängig von der jeweiligen Stammeskultur. Sie sind Heiler und Seher, Priester, Berater, Hüter der Erde und des alten Wissens und tief verwurzelt in spirituellen Dimensionen. Für sie gibt es keinen Unterschied zwischen unserer Alltagswelt und höheren geistigen Ebenen. Für sie ist alles eins, durchdrungen vom Großen Geist, der einen Kraft, die höchste Intelligenz.
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Alles, was existiert, befindet sich in einem großen Energiegeflecht, ist mit allem Anderen verbunden und ermöglicht somit die Verbindung mit Allem. Aus diesem Bewusstsein heraus leben und handeln Schamanen.
Ein Schamane oder eine Schamanin, die zum Heilen berufen ist, ist ganz und gar der Heilung verpflichtet.
Krankheit aus Sicht der Schamanen
Ist das innere Gleichgewicht gestört, hat der Mensch keinen Bezug mehr zu sich, der Natur und der Schöpfung. Der Mensch fällt aus seiner natürlichen Balance heraus und es ist ihm nicht mehr möglich, sein Potenzial zu leben, weder körperlich noch geistig. Ist ein einzelner Mensch krank, betrifft es nicht nur den Einzelnen, sondern das Ganze.
Seelische Verletzbarkeiten
Aus schamanischer Sicht sind alle Krankheiten eine Verletzung der Seele. Sie zeigen sich auf der mentalen, emotionalen und körperlichen Ebene und spiegeln unsere inneren Wunden



